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Gedenken und Erinnern beginnt in unserer Nachbarschaft- Die Omas gegen Rechts lesen an der Gedenktafel von Gertrud Kolmar (1894-1943)

Unser diesjähriger Beitrag für den Monat des Gedenkens Eimsbüttel sollte eine eigene kleine Lesung sein.

 

Seit einiger Zeit hatten wir uns mit dem Leben und Werk von Gertrud Kolmar beschäftigt, die einige Zeit ihres Lebens in Hamburg verbracht hat und 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Ihre Lyrikbände wurden von den Nazis beschlagnahmt und eingestampft. Mehr und mehr waren wir berührt und begeistert von der Ausdruckskraft ihrer Gedichte und ihrer persönlichen Stärke. Chapeau und Verneigung.

 

Nach einer Erinnerung an das Leben von Gertrud Kolmar lasen wir einige ihrer Gedichte und Passagen aus einem Briefwechsel mit ihrer Schwester.

 

Das Goldbekhaus hat uns spontan eine Mikro-Anlage ausgeliehen, so dass wir auch trotz Verkehrs-Wind-und Wettergeräuschen gut zu verstehen waren.

 

Wir haben uns über einige Zuhörer*innen gefreut! Die Lesung war klein aber fein. Demnächst werden wir einige Texte der Lesung auf der Seite Leselust einstellen- für alle, die ein wenig neugierig auf Gertrud Kolmar geworden sind.

 

Gemäß dem Motto des Monats des Gedenkens : „Bleib erschütterbar- und widersteh!" (Peter Rühmkorf) gingen wir auseinander. Bereits in Erwartung neuer Erschütterungen.

 

Biggi (für die Literaturgruppe)