Würdigung und Anerkennung der Omas Gegen Rechts: Sie erhalten den Paul-Spiegel-Preis 2020 des Zentralrates der Juden

Große Freude in den mehr als 100 regionalen Gruppen der Omas Gegen Rechts!

 

Der Zentralrat der Juden verleiht den Paul-Spiegel-Preis in diesem Jahr an ihre Bewegung.

 

In der Würdigung der Preisträger erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster: „Die ‚Omas gegen rechts‘ bringen ihre Lebenserfahrung und ihre Zeit ein, um sich für unsere Demokratie zu engagieren. Sie setzen laut und deutlich ein Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus und Rassismus sowie gegen Frauenfeindlichkeit. Ihre Protestformen sind kreativ und modern. Leider sind sie regelmäßig Anfeindungen ausgesetzt. Doch davon lassen sie sich nicht einschüchtern. Ihr Engagement ist vorbildlich und sollte in unserem Land stärker gewürdigt werden als bislang.“

 

Wegen der Corona-Pandemie findet die Preisverleihung erst im Frühsommer 2021 statt.

 

Der Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage wird seit 2009 vom Zentralrat der Juden in Deutschland in Erinnerung an seinen früheren Präsidenten Paul Spiegel und dessen unermüdliches Engagement gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie für eine starke Bürgergesellschaft vergeben. 2018 erhielt der niedersächsische Pastor Wilfried Manneke die Auszeichnung (siehe hierzu auch den Bericht zu einer Lesung der Omas Gegen Rechts mit ihm). 

 

Einige Stimmen aus den Regionalgruppen der Omas Gegen Rechts

 

"Super! ... Wir sind alt, aber nicht stumm – auch jetzt!"

Andrea

 

"Was für eine tolle Anerkennung und Würdigung der OGR-Arbeit! Und natürlich auch motivierend, was die Weiterarbeit betrifft."

Hedda

 

"Wahnsinn! Eine Superanerkennung!! Glückwunsch!!! Das wird noch einmal zusätzlich für Aufmerksamkeit sorgen und unser Anliegen befördern. Medial, von der Verbreitung der Idee und Organisationsform her und dem weiteren Zulauf von 'Verbündeten'."

Ralph und Jutta

 

„Glückwunsch liebe OMAs. Welch Auszeichnung, es erfüllt mich mit Stolz, ein ganz kleiner Teil dieser Geehrten zu sein! Aber eigentlich tun wir nur etwas, was ganz normal in unserer Gesellschaft sein sollte, dafür einzutreten und aktiv zu sein, für das, was wir uns auf 'die Fahnen geschrieben haben'."

Uta

 

Eine Zusammenstellung zu den vielen positiven Reaktionen in den Medien findet ihr in diesem Link zu unserem

 

Pressespiegel.