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Die OMAS am 16. Oktober in Hamburg

Demo 'Lucke lahmlegen' gegen die Wiederarbeitsaufnahme von Lucke an der Universität.

OMAS aus Hamburg, Stade, Berlin, Paderborn und Bremen waren dabei. Wir haben auf den Stufen der Uni unser Banner und unsere Schilder gezeigt und das OMA Lied gesungen.
Dann hieß es erst, dass Lucke diese Woche von anderen Dozenten vertreten wird.
Pünktlich zu Beginn des Vorlesung gingen die OMAS mit den Studierenden in den Hörsaal der ersten Professorin an der Hamburger Universität, der jüdischen Dozentin Agathe Lasch, benannt wurde. Sie wurde in der Nazizeit ermordet.
Dann kam nicht die Vertretung sondern Lucke persönlich und bekam sofort lautstark den Wind von vorne. Wir OMAS saßen oben an dem Umlauf. Interessant war von oben zu beobachten, wer AfD und Co gut findet und wer nicht.
Lucke hatte nicht den Hauch einer Chance seinen Vortlesung an die Frau/den Mann zu bringen. Das Banner der Studierenden wurde auf dem Pult in Position gebracht und gehalten. Nach einigen Minuten kamen Banner der Antifa dazu und Lucke war nicht mehr zu sehen. Er packte seine Sachen zusammen und - anstatt zu verschwinden - scheuchte er im Auditorium eine junge Frau  seiner Gefolgsleuten hoch und setzte sich auf ihren Platz.
Einige OMAS hatten von Anfang an im Auditorium Platz genommen und spannten beim Erscheinen von Lucke ihre weißen OMA Schirme auf, wir oben am Umlauf folgten. Auch unser Banner hing vom Umlauf herunter.
Ein Studierender war sehr impulsiv und hatte Lucke schon vorher kurz gerempelt. Er ging wieder Richtung Lucke und es kam zu einem kurzem Handgemenge, das von den Studierenden, egal welcher politischen Gesinnung, sehr schnell beendet wurde.
In dem Moment sind die OMAS mit dem Banner nach unten gegangen und haben es über dem Pult aufgespannt. Der Auftritt der OMAS wurde sofort lautstark gefeiert. Der Redebeitrag, den eine OMA beisteuerte, wurde auch im Nachhinein als 'der inhaltlich Beste' bezeichnet.
Als wir die Info 'die Polizei rückt mit nem Großaufgebot an' kam, gingen die OMAS bis auf uns 5 nach draußen. Wir 5 Verbleibenden wollten nicht gehen, denn wir wollten wissen wie es weitergeht:
- wann kapituliert Lucke
- was passiert wenn die Polizei reinkommt
Die Fenster wurden mit Jalousien verdunkelt und die Lampen wurde Anfangs auf diffus und dann wieder auf hell geschaltet. Dadurch entstand leichte Unruhe und die Studierenden wurden auch leiser. Damit kam der Auftritt von uns fünfen. Wir begannen zu singen:
"Wehrt Euch, leistet Widerstand,
gegen den braunen Sumpf in diesem Land.
Keiner will Euch haben,
keiner will Euch haben"
Aus uns fünfen wurden immer mehr und mehr. Ca 15 Minuten sangen wir alle gemeinsam, die Blicke auf Lucke und seinen Block gerichtet und mehr und mehr Anwesende klatschen im Takt dazu.
Als die AStA die Lesung nach dem Zeitplan für beendet erklärte sind wir fünf dann auch gegangen.
Die Studierenden kamen und bedankten sich bei uns OMAS oder standen vor uns und applaudierten.

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Rede zur Lucke "lahmlegen" von Kerstin Halves
Kerstin hielt die Rede vor den Studierenden der Uni Hamburg bei der Demo gegen Luckes wieder eintritt in die Uni, als Professor
Rede Lucke am 16.10..docx
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